Home
Glauben ist schön...
Briefe an Kerstin
Katechismus
Neuigkeiten
Fotos
Stimmen zum Buch
Sendezeiten
Preise und Bestellung
Internetlinks
Kontakt
 


... – das wird hier behauptet.

Sehen Sie das auch so? Da kann man doch auch ganz andere Meinungen hören.

Zum Beispiel: Glauben heißt nicht wissen. Das ist etwas für Leute, die gern herumträumen. Mag ja schön für sie sein, aber was hat es denn für einen Realitätsgehalt? Ich halte mich lieber an Tatsachen.

Oder: Glauben führt dich doch weg von allem, was Spaß macht. Von der Welt und allem Schönen, was sie uns zu bieten hat. Wozu? Mir ist die Welt auch so schön genug. Ich brauche keinen Glauben.

Oder genau umgekehrt: Schau dir doch die Welt an. Terror, Hunger, AIDS, Korruption, Krieg, Not, Unterdrückung, Naturkatastrophen. Da soll ich an Gott glauben, der „alles so herrlich regieret“? Nein, Danke!

Oder: Nein, ich bin nicht gegen Glauben. Irgendein höheres Wesen muss es ja geben, sonst bleibt die Welt unerklärbar. Irgendetwas Großes ahnt man hinter allem. Aber Beten? Auf Gott Vater hoffen? Als Mensch von heute?

Was ich dazu sage?

Fangen wir mit dem letzten an: Dieses „höhere Wesen“ ist mir so wurscht wie ein reicher Onkel in Amerika, von dem ich die Adresse nicht weiss. Wenn ich mit ihm überhaupt keine Beziehung aufnehmen kann, ist es mir auch egal, ob es ihn gibt oder nicht. Wenn schon Glaube, dann bitte an einen Gott, der mir auch was zu sagen hat. Persönlich, wie von Mensch zu Mensch. Darunter würde ich gar nicht anfangen, weil es sich nicht lohnt.

Zweitens: mag ich auch nicht einen Glauben, der nur frommes Gefühl ist, aber keine klaren Aussagen herüberbringt. Da setze ich mich lieber mit den Glaubensbekenntnissen der katholischen Kirche auseinander, da weisst du wenigstens, um was es geht.

Drittens: Ich halte nichts vom Unglauben. Ich finde ihn furchtbar langweilig.

Viertens: Da ist ein Mädchen namens Kerstin. Das hat durch einen Verkehrsunfall seinen Vater verloren und ist untröstlich. Was soll ich ihm sagen? Ein bisschen frommes Blabla? Geht nicht, sage ich, dazu ist sie viel zu ehrlich und zu kritisch. Mit ihr über den Glauben reden?

Franz, Kerstins Onkel und Firmpate, versucht eine Antwort.

Und so beginnen die



|<< Zur ersten Seite    < Zurück                 Vorwärts >    Zur letzten Seite >>|